HNO-Praxis
Dr. med. Stefan Hargus
Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Ärztehaus am Binnenwasser
Lienaustr. 2
23730 Neustadt

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Nasennebenhöhlen-Operation

Eine Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) ist eine häufige Erkrankung und Ursache vieler Arztbesuche in Deutschland. Wiederholte Entzündungen der Nebenhöhlen, oft auch mit Polypenbildung, sind häufig Ursache für Kopfschmerzen und rezidivierende Erkrankungen der Bronchien.

Eine Abheilung wird nur durch eine gute Belüftung des Höhlensystems erreicht. Die sogenannte FESS (funktionell endoskopische Nasennebenhöhlen-Operation) stellt einen fortschrittlichen Teil der chirurgischen Sanierung der Nasennebenhöhlenerkrankungen dar.

Hierbei werden mit einem Fiberglasoptik-Endoskop die Ostien (Zugänge) zu dem Nasennebenhöhlen eröffnet und Engstellen in diesem Bereich beseitigt. Die natürlichen Drainage- und Ventilationswege sollen wiederhergestellt werden, denn durch die verbesserte Drainage kann pathologisches Sekret abfließen und auch die chronisch erkrankte Schleimhaut in einen Normalzustand zurückkehren.

Eine konsequente fachärztliche Nachbehandlung ist sehr wichtig, und manchmal ist eine endgültige Stabilisierung des Befundes je nach Ausgangspathologie erst nach Wochen zu erwarten.

Als kurzfristige Operationsfolge ist eine verlegte Nasenatmung durch eine Verkrustung und Verstopfung der Nase in den ersten Tagen möglich. Weiterhin kann es zu leichtem Augentränen, besonders solange die Nase tamponiert ist, und Blutbeimengungen im Nasenschleim kommen.

Als seltene Folgen sind eine Nachblutung, eine leichte Blutergussbildung am Auge, eine Geruchsstörung, ein Narben- und Nervenschmerz, sowie eine Entzündung durch Wundsekretstauung möglich.