Nasenmuschelkorrektur
Die Nasenmuschelkorrektur ist ein operatives Verfahren zur Behandlung von veränderten Nasenmuscheln, die die Atmung beeinträchtigen.
Ziel dieser operativen Maßnahme ist eine möglichst schonende Reduktion des Muschelgewebes durch die Entfernung von überschüssigen Muschelgewebe und ggf. kleiner Anteile des knöchernen Gerüstes der Nasenmuschel.
Bei Anwendung eines Radiofrequenzgerätes zur Nasenmuschelkorrektur, wird durch eine Radiofrequenzsonde das Gewebe unter der Schleimhaut „verschmort“ und dadurch die Blutgefäße sofort verschlossen. Es kommt zu einer Volumenreduktion der Nasenmuscheln im Schwellkörperbereich.
Eine Nasenmuschelkorrektur ist bei folgenden Veränderungen bzw. Erkrankungen notwendig:
- Anatomische Veränderungen der Nasenmuschelnchronische
- nasale Dysfunktion – mit übermäßigen Wachstum des Gewebes (Hyperplasie)
- starke wässrige Sekretion der Nasenschleimhaut durch eine von äußeren oder inneren Faktoren ausgelöste Fehlfunktion (hyperreflektorische Rhinitis bzw. vasomotorische Rhinopathie)
- Überschuss an Nasenmuschelschleimhaut (Mukosahyperplasie)
- Verbiegung der Nasenscheidewand mit reflektorischer, kompensatorischer Hyperplasie des Gewebes (Septumdeviation)
- Verletzung der Nasenmuscheln mit übermäßigen Wachstum des Gewebes (Trauma)
- Vergrößerung des knöchernen Anteils der Nasenmuscheln
- Weichteilgewebeveränderungen, die z. B. chronisch, medikamentös induziert bzw. hormonell bedingt sein können
Meist wird diese Operation in Kombination mit einer Nasenscheidewandkorrektur in Vollnarkose durchgeführt.
Ihr Nutzen
Eine Nasenmuschelkorrektur ist bei Verengungen (Stenosen) der nasalen Atemwege ein notwendiges Verfahren. Durch einen operativen Eingriff können Sie wieder beschwerdefrei durch die Nase atmen.
