Eine aktuelle US-amerikanische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass regelmäßiges Yoga-Training einen wichtigen Beitrag leisten kann, um die Anzahl entzündungsfördernder Eiweiße im Blut zu reduzieren. Solche körpereigenen Verbindungen, bei denen es sich um spezielle so genannte Zytokine handelt, treten nachweislich verstärkt auf, sobald der Körper von Entzündungen betroffen ist. Ihnen wird daher auch eine Beteiligung an Krankheiten des Herzens, am Diabetes mellitus Typ II oder beispielsweise an Beschwerden der Gelenke zugesprochen.
Während der Studie wurde untersucht, inwiefern sich Yoga-Übungen auf den gesundheitlichen Zustand von Frauen im Erwachsenenalter auswirken. Die Hälfte der Studienteilnehmerinnen nahm bereits seit mindestens zwei Jahren am regelmäßigen Yoga-Training teil. Die andere Hälfte nahm diese aus Indien stammende Sportart erst zu Beginn der Untersuchungen auf. Während der Durchführung der Übungen, die einerseits entspannend wirken und andererseits den Körper körperlich in Anspruch nahmen, wurden die Konzentrationen der speziellen Zytokine durch Blutentnahme ermittelt.
Im Ergebnis zeigte sich, dass die Werte der entzündungsfördernden Eiweiße bei den Frauen, die schon länger an Yoga-Übungen teilnahmen, um circa 40 % geringer waren als bei den Yoga-Anfängerinnen.
